Aufgabe 32

horizontal
1.

1. Feria Tercia ante Thome Appostoli

2.

2. Joannes kobilka de Maleschow kmeto interrogatus hic in presencia

3.

3. nostri quia sibi equus quem arestavit apud Stanislaum Stawowi

4.

4. sublatus esset vel potius preditus Respondit quod ipso Die festi

5.

5. Sancte Anne

6.

6. Gregorio

7.

7. Smagacz

8.

8. Eodem

9.

9. Bernhard syodlarz Woythek rzemienyck fideiusserunt pro Marcum

10.

10. Rimanowski quod debet in pace manere cum Laurencio Wątropka

11.

11. nec eum quovismodo molestare et prefatus Marcus Rimanowski

12.

12. promittit pro indemnite fideiussoribus sub artificio suo

13.

13. Laurencio

14.

14. Vątropka

Regeln der Transkription

1. Beibehaltung der Originalfassung - der Text sollte originalgetreu transkribiert werden. Korrigieren Sie nicht die Fehler des Schreibers.

2. Zeilen - die Transkription sollte in Zeilen aufgeteilt werden. Wurde ein Wort getrennt und zum Teil in die nächste Zeile übertragen, sollte es wie im Original getrennt und nicht zusammen geschrieben werden.

3. Satzzeichen - alle im Originaltext vorkommenden Satzzeichen (Punkte, Kommas, Bindestriche usw.) sollten in der Transkription ausgelassen werden.

4. Groß- und Kleinschreibung - das System wird sowohl die Groß- als auch die Kleinschreibung als richtig erkennen.

5. Abkürzungen - Abkürzungen sollten in vollem Wortlaut ausgeschrieben werden. Setzen Sie die in den Abkürzungen ausgelassenen Buchstaben nicht in eckige Klammern.

6. Die Buchstaben u und v werden in lateinischen Texten häufig wechselweise verwendet oder haben sogar das gleiche Schriftbild. Bei der Transkription sollte daher die tatsächliche, phonetische Aussprache des Wortes berücksichtigt werden.

7. Der Buchstabe Ÿ (y mit Punkten) sollte als y aufgeschrieben werden. Dies entspricht nicht der allgemeinen Transkriptionsregel für diesen Buchstaben in lateinischen Texten, da der Buchstabe in diesem Fall in polnischen Vornamen und Berufsbezeichnungen vorkommt (syodlarz – siodlarz, Woythek – Wojtek, rzemienyck – rzemiennik).

 

Die vollständigen Regeln der Transkription finden Sie hier.

 

Tipps

1. In dieser Urkunde kommen viele Abkürzungen vor. Um diese zu entziffern, ist zumindest eine grundlegende Kenntnis der lateinischen Sprache erforderlich. Im Zweifelsfall finden Sie unter Abkürzungen eine Liste der Abkürzungen, die in der Urkunde vorkommen. Mehr Informationen zu den Arten von Abkürzungen finden Sie hier.

2. Die Buchstaben d, s und t kommen jeweils in zwei unterschiedlichen Varianten vor.

3. Bei dem Buchstaben c war der Schreiber manchmal etwas nachlässig, was die Lesbarkeit des Buchstabens erschweren kann.

4. Am einfachsten zu verwechseln sind die Buchstaben u und v, da sie ein nahezu identisches Schriftbild haben.

5. Am Seitenrand kommen Notizen vor, die in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit der entsprechenden Textzeile stehen. Sie werden daher ausnahmsweise als separate Zeilen aufgeführt (rote Markierung) und sind dementsprechend auch separat zu transkribieren.

6. In der Urkunde kommen polnische Eigennamen und Berufsbezeichnungen vor. Für diese gelten die Regeln der Transkription für polnische Texte.

7. Der Schreiber hat für den Namen Marcus zweimal die gleiche Abkürzung verwendet, doch in einem der beiden Fälle handelt es sich um eine deklinierte Form des Namens, d. h. Marcum.

 

Mehr Tipps zum Entziffern alter Texte finden Sie hier.

Aufgabe 32

Buchstabenmuster

a
a
A
A
ą
ą
b
b
B
B
c
c
c
c
d
d
d
d
D
D
e
e
E
E
f
f
F
F
g
g
G
G
h
h
i
i
i
i
J
J
k
k
l
l
L
L
m
m
M
M
n
n
o
o
p
p
q
q
r
r
R
R
s
s
s
s
S
S
t
t
t
t
T
T
u
u
v
v
V
V
w
w
W
W
y
y
z
z

Aufgabe 32

Abkürzungen

App[osto]li
App[osto]li
cu[m]
cu[m]
eu[m]
eu[m]
fideiusserru[n]t
fideiusserru[n]t
ip[s]o
ip[s]o
mane[re]
mane[re]
Mar[cum]
Mar[cum]
Mar[cum]
Mar[cum]
p[re]ditus
p[re]ditus
p[rese]ncia
p[rese]ncia
que[m]
que[m]
qu[ia]
qu[ia]
q[uo]d
q[uo]d
q[uo]d
q[uo]d
quovismo[do]
quovismo[do]
S[an]cte
S[an]cte
Stanislau[m]
Stanislau[m]